Internationaler Tag gegen Rassismus: Landesintegrationsrat fordert Maßstäbe für politische Kommunikation und mediale Berichterstattung
20. März 2026Gewalt gegen Frauen: Verantwortung in der politischen Kommunikation
27. März 2026Workshopreihe für Mitglieder der Ausschüsse für Chancengerechtigkeit und Integration
06.-07. Juni 2026 (Anmeldeschluss: 22.05.2026)
Kardinal Schulte Haus, Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
24.-25. Oktober 2026 (Anmeldeschluss: 09.10.2026)
Hotel Residenz, Kaiser-Wilhelm-Straße 32, 46395 Bocholt
»Flyer zum Download (hier klicken)«
Politischer Diskurs lebt von Kontroversen, dem Ringen um die besten Argumente und der Suche nach Kompromissen. Auf kommunaler Ebene engagieren sich Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration für die Belange von Menschen mit internationaler Familiengeschichte und arbeiten intensiv daran, die Gesellschaft vor Ort zu gestalten und Lösungen zu finden.
Doch kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger sind zunehmend Anfeindungen, Beleidigungen und Bedrohungen ausgesetzt. Mehr als jede dritte Kommunalpolitikerin bzw. jeder dritte Kommunalpolitiker hat bereits Hass und Hetze erfahren. Darüber hinaus sind politisch Engagierte immer häufiger extremistischen und populistischen Positionen sowie gezielter Desinformation ausgesetzt.
Unfaire Rhetorik, emotionale Ausbrüche, Stammtischparolen und Fake News erschweren die notwendige Auseinandersetzung über gesellschaftliche Herausforderungen.
Diese Krise des politischen Dialogs ist auch auf kommunaler Ebene angekommen und kann Menschen, die sich engagieren möchten, abschrecken. Für den demokratischen Wettbewerb sind dies keine guten Ausgangsbedingungen. Denn Demokratie lebt vom Mitmachen – und das insbesondere vor Ort.
Um die eigene Meinung überzeugend zu vertreten und auch in schwierigen Situationen Haltung zu bewahren und zu zeigen, benötigen Menschen in der kommunalpolitischen Arbeit Unterstützung
und Handlungsstrategien.
Ziel dieser Workshopreihe ist es, die kommunikativen Handlungskompetenzen der Teilnehmenden zu stärken und ihre persönliche Resilienz gegenüber destruktiven Angriffen auszubauen.
In interaktiven Übungen erfahren die Teilnehmenden,
– wie sie extremistische und populistische Angriffe erkennen,
– welche argumentativen Strategien ihnen zur Verfügung stehen und
– wie sie diesen Parolen entgegenwirken können.
Der Workshopreihe konzentriert sich ausschließlich auf das persönliche Gespräch und behandelt keine Aspekte der Online-Kommunikation.
Die Erfahrungen der Teilnehmenden werden als Grundlage genutzt, um gemeinsam Lösungen für den Umgang mit kritischen Gesprächssituationen zu entwickeln und konkrete Handlungsmöglichkeiten im
direkten Austausch zu erarbeiten.
Der Workshop richtet sich gezielt an Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration.
Anmeldung
Senden Sie zur Anmeldung eine E-Mail an: nadine.dehaan@politische-bildung.nrw.de
Bitte melden Sie sich bis spätestens zwei Wochen vor Veranstaltungstermin an. Anschließend bestätigen wir Ihnen den Eingang Ihrer Anmeldung per E-Mail. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Es werden nur 18 Personen zugelassen.
Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Verpflegung während des Workshops ist gesorgt. Für die Veranstaltung wurden Zimmer in den Tagungshäusern reserviert. Sofern Sie eine Übernachtung wünschen, geben Sie dies bitte bereits bei der Anmeldung an. Die Kosten für die Übernachtung werden von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen übernommen. Voraussetzung hierfür ist die Teilnahme an beiden Veranstaltungstagen.
Ansprechpartnerinnen
Inhaltliches: Carmen Teixeira, carmen.teixeira@politische-bildung.nrw.de
Organisatorisches: Nadine de Haan, nadine.dehaan@politische-bildung.nrw.de