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20. Mai 2026Mitteilung des Landesintegrationsrates NRW am 20. Mai 2026
Im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf fand am 19. Mai 2026 das 52. Treffen der Geschäftsführer*innen der Ausschüsse für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) statt. Vertreter*innen aus zahlreichen Kommunen Nordrhein-Westfalens kamen zusammen, um aktuelle Herausforderungen, kommunalpolitische Entwicklungen sowie zukünftige Strategien der politische Arbeit für die Menschen internationaler Familiengeschichte zu diskutieren.
Zum Auftakt begrüßte Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW, die Teilnehmenden und betonte die zentrale Rolle der ACI für die kommunale Demokratie und Teilhabe. In seinem Beitrag hob er hervor, dass die Arbeit der Ausschüsse weit über kulturelle Veranstaltungen hinausgehe und eine wichtige kommunalpolitische Funktion erfülle. Entscheidend seien dabei eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Ausschüssen, Verwaltung und kommunalen Räten sowie engagierte gewählte Vertreter*innen.
Ein Schwerpunkt des Treffens war der Umgang mit rechtsextremistisch orientierten Kräften auf kommunaler Ebene. Marat Trusov von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW informierte über aktuelle Entwicklungen und Handlungsmöglichkeiten. In der anschließenden Diskussion berichteten Teilnehmende aus verschiedenen Kommunen über ihre Erfahrungen vor Ort. Dabei wurde deutlich, dass demokratische Zusammenarbeit, Vernetzung und strategische Unterstützung zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Ein weiterer Programmpunkt widmete sich dem Einstieg in die neue Wahlperiode der ACI. Thematisiert wurden unter anderem die rechtliche Verankerung der Ausschüsse, Zuständigkeiten innerhalb der kommunalen Strukturen sowie die Bedeutung von Satzungen, Geschäftsordnungen und Beratungsfolgen. Andreas Vetter verdeutlichte in seinem Impulsvortrag die Rolle der ACI als feste Bestandteile kommunaler Entscheidungsprozesse.
Großes Interesse fand außerdem die Kampagne „Mehr als Du siehst!“, die von der Geschäftsstelle des Landesintegrationsrates NRW vorgestellt wurde. Die Teilnehmenden berichteten von positiven Rückmeldungen und erfolgreichen Veranstaltungen in ihren Kommunen.
Abschließend wurden neue Publikationen sowie Fortbildungs- und Seminarangebote des Landesintegrationsrates NRW vorgestellt. Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch nach einer stärkeren regionalen Vernetzung und dem weiteren Ausbau der Qualifizierungsangebote.
Das Treffen machte erneut deutlich, wie wichtig der fachliche Austausch und die gemeinsame Arbeit für eine demokratische, vielfältige und chancengerechte Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen sind.




